+++ Neu +++
Unsere Termine für 2026 sind nun online
Zu den
Terminen
Wir sind nun auch auf Instagram
Bei nebligem Winterwetter trafen sich am Sonntag, 01.02.2026, 14 Teilnehmer/innen um 9:00 Uhr beim Schloßweiher
zur ersten Wanderung im neuen Jahr.
Die fast 3-stündige Tour führte die Gruppe zuerst durchs Täle begleitet vom Gesang der Amseln und Kohlmeisen.
Auf dem Weg ins Starzeltal zog ein Schwarm aus Wachholderdrosseln seine Kreise – vermutlich auf Nahrungssuche.
Weiter ging es Richtung Grieselbach, wo sich auf den Streuobstwiesen Bunt-, Grün- und Schwarzspechte zu „Wort“
meldeten.
Beim Römerweg entdeckten wir die 20. Vogelart an diesem Morgen, einen Kernbeißer. Er ist die größte europäische
Finkenart und mit seinem großen und kräftigen Kegelschnabel kann er sogar Obstkerne aufspalten. Anschließend
endete unser Sonntagssparziergang im Ried.
In aller Früh haben wir die Saftaktion gestartet. Schon im Vorfeld wurden von Vereinsmitgliedern auf den verschiedenen Streuobst-Wiesen rund um Hirrlingen die Äpfel gesammelt.
Als erstes wurde das Obst des IGVs verarbeitet und anschließend kamen die 19 angemeldeten Teilnehmer an die
Reihe. Den ganzen Samstag über fand ein geschäftiges Treiben beim Vereinsschuppen statt. Autos und Traktoren
fuhren an die Obstpresse und entluden ihre Fracht. Der größte Anteil der insgesamt über 6000 Kilogramm
angelieferten Äpfel wurde zu Saft gepresst, der Mostanteil war relativ gering. Für das Kulinarische war
ebenfalls gut vorgesorgt: der Wiesenäcker-Kindergarten bot Süßes mit Kuchen, Waffeln und Kaffee an und bei uns
konnte man sich ab der Mittagszeit mit gegrillten roten Würsten versorgen.
Wir danken allen fleißigen Helfern, durch die diese Aktion erst ermöglicht wurde.
Am Sonntag, 15. Juni, startete ein Bus voller Naturliebhaber zum Vereinsausflug an den Bodensee. Erste Station war das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried in Konstanz. Der Spaziergang durch den Naturpark fand in zwei Gruppen statt – eine botanische und eine ornithologische Führung. Die weitläufigen Streuwiesen, Schilf-Urwäldern und Flachwasserzonen bieten einen wichtigen Lebensraum für die rund 600 Pflanzen- und ca. 290 Vogelarten. Laut unserem Guide sind auch in diesem Naturgebiet die Auswirkungen des Klimawandels spürbar, da sich das Brut- und Zugverhalten der Vögel ändert. Ein kurzer Schauer begleitete uns anschließend auf der Busfahrt zum Biergarten Hof Höfen nach Allensbach. In der idyllisch im Grünen gelegenen Gartenwirtschaft fanden Alle einen schattigen Platz und ließen sich das leckere Mittagsessen schmecken. Natürlich darf eine Schifffahrt auf dem Bodensee nicht fehlen. Und so schipperte uns die „Überlingen“ von Dingelsdorf in rund 20 Minuten nach Uhldingen. Weiter ging es per Bus zum 2. Highlight nach Billafingen. Bei einer schweißtreibenden Führung am Heinz-Sielmann-Weiher teilte der Tourenführer sein großes Wissen zu dem vielgestalteten Umfeld aus Tümpeln, Gräben und Schilf-Flächen mit. Für Weißstörche, Schwarzkehlchen, Neuntöter und weitere zahlreiche Vögel, Insekten und Pflanzen entwickelte sich der Weiher zu einem strukturreichen Lebensraum. Zum Abschluss luden Ehrenamtliche zur Kaffeetafel in das Dorfgemeinschaftshaus „Neue Gerbe“. Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und kühlen Getränken ließen wir den schönen Ausflugstag ausklingen. Gegen 19:45 Uhr trafen die 48 Ausflügler gut gelaunt in Hirrlingen ein. Einen herzlichen Dank für den gelungenen Tag geht an das Orga-Team.
Bereits um 5 Uhr in der Früh zog es 13 vogelkundliche Wanderer am vergangenen Sonntag hinaus in die erwachende Natur. Auf der abwechslungsreichen Tour, vorbei an Streuobstwiesen, durch den Wald und an Feldern entlang, haben wir insgesamt 34 Vogelstimmen zählen können. Der Höhepunkt auf unserer über 3 Stunden dauernden Wanderung war die Nisthöhle eines Spechts. Aus der Brutstätte, die sich etwas über Augenhöhe in einem Baumstamm befand, hörten wir kleine hungrige junge Spechte nach den Eltern rufen. Kurze Zeit später entdeckten wir einen Fuchs der mit zwei Fuchswelpen über einen Acker ins hohe Gras flüchtete. Fast am Ende unserer Exkursion überraschte uns noch die relativ unscheinbare Nachtigall mit ihrem umfangreichen Repertoire an Zwitschern und Trillern. Müde erreichten die Gruppe den Vereinsschuppen, wo ein hervorragendes und vielfältiges Frühstück auf uns wartete. Ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam.
Fast 20 Freiwillige waren in drei Gruppen unterwegs um die Landschaft zu pflegen. Die größte Gruppe setzte einen Teil der Hecken unterhalb des Eichenbergs auf Stock und entsorgte das Grüngut. Den Himmelteich befreiten die Helfer vom Schilf und beim Hundsbrunnen wurde das wuchernde Gras zurückgeschnitten werden. Deutlich mehr als drei Stunden waren die freiwilligen Helfer unermüdlich im Einsatz. Der Nachmittag endet anschließend mit einem geselligen Beisammensein im IGV-Schuppen. Alle Arbeiten konnten Dank der tollen Zusammenarbeit von den jungen und älteren Vereinsmitgliedern abgeschlossen werden. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
Am Samstag um 13 Uhr zogen die 16 Freiwilligen wieder los um Vogelnistkästen im Wald zu kontrollieren und zu säubern. Die einzelnen Gruppen überprüften bei sonnigem Herbstwetter ihren jeweiligen Streckenabschnitt und dokumentieren die Funde. Die Häuschen sind oft gut zu erreichen, jedoch ist das kleine Haus auch mal im üppigen Gestrüpp versteckt. Die Nester lassen sich anhand des verwendeten Materials wie Moos, Zweige, Gräser, Wolle oder Haaren recht gut unterscheiden. Am häufigsten anzutreffen sind die Meisen. Auch Säugetiere wie Mäuse und Siebenschläger und manche Wespen und Hornissen bewohnten die Kästen. Zum Abschluß trafen sich die Teilnehmer beim Vereinsschuppen wo ein leckeres Picknick auf sie wartete. Mit weiteren Gästen unterhielt man sich über die verschiedenen Erlebnisse und Ergebnisse des Kontrollgangs.
Am Sonntagmorgen trafen sich Naturfreunde aus Weiler und Hirrlingen beim Wanderparkplatz in Weiler
zu einer vogelkundlichen Wanderung. Bereits am Wanderparkplatz, unserem Treffpunkt, wurden wir von Staren und
Grünfinken begrüßt. Unsere Tour führte uns zuerst durch Weiler in Richtung Burg. Hier hörten wir unter anderem
die Amsel, die Gartengrasmücke, den Haussperling und die Elster. An der Kirche bogen wir zum Rappenberg ab.
Vorbei gings an schönen Blumenwiesen mit zahlreichen Schmetterlingen, hier entdeckten unter anderem den
Schachbrettfalter. Auch einen Turmfalken auf Beutefang beobachten wir. Auf unserem Rundgang zählten wir
insgesamt 28 Vogelarten. Den Sonntagvormittag ließen wir in einer gemütlichen Runde bei Kaffee, Hefegebäck und
Schnitzelweckle am Pumphäusle ausklingen.
Bei leichtem Nieselwetter versammelten sich 6 Naturliebhaber um 5:30 Uhr beim Schlossweiher zur Frühwanderung.
Dort begrüßten bereits der Hausrotschwanz, die Amsel und die Wacholderdrossel mit ihrem Vogelgesang den Tag.
Diese Vogelarten sind schon einige Zeit vor dem Sonnenaufgang munter. Unsere fast dreistündige Tour, auf der
insgesamt 32 Vogelarten bestimmt wurden, führte uns ins Ried und über den Römerweg zum Hinteren Berg. Dort im
Wald überraschte uns das Zwitschern von zwei in unserer Gegend eher seltenen Vogelarten: der Waldlaubsänger,
ein grün-gelber Laubsänger der sich überwiegend von Spinnen und Insekten ernährt und der Gartenrotschwanz,
dieser an der Brustseite rostrote Vogel ist in seinem Lebensraum stark an alten Baumbestand gebunden. Zu guter
Letzt entdeckten wir in einem Wasserloch noch einen gelb-schwarzen Feuersalamander. Nun gings zügig weiter zum
Vereinsschuppen, wo sich die Wanderer auf ein leckeres Frühstück freuten.
Bereits am Sonntag, den 28. April, früh um 6:30 Uhr fuhr eine Gruppe von 9 Naturfreunden nach Öschingen. Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein Öschingen und dem Nabu Mössingen wanderte die Gruppe vom Feuerwehrhaus Öschingen über die Felder, Streuobstwiesen und dann am Waldrand entlang in Richtung Öschinger Freibad. Auf unserer Tour wurden 34 verschiedene Vogelarten bestimmt, darunter die eher selten vorkommenden Sumpfmeise und der Kolkrabe, der größte europäische Rabenvogel. Den Abschluss nach der fast 3-stündigenen Wanderung bildete das gemütliche Zusammensein bei der Freibad-Hockete.
Gemeinsam mit vielen Helfern und Oliver Bauer haben wir im April den Pflanzstreifen am Tuchhäusle Parkplatz
direkt vor unserem Vereinsschuppen mit heimischen Pflanzen bepflanzt.
Vielen Dank an Oliver Bauer für die Hilfe und die Vorbereitung zur Bepflanzung.
17 wanderlustige Naturfreunde ließen es sich am Palmsonntag nicht nehmen bei launischem Frühlingswetter mit
Graupelschauern, Regen und strahlendem Sonnenschein auf der Suche nach Vogelstimmen über die Wiesen zu ziehen.
Bei den Äckern am Bibis freuten wir uns über die zahlreichen Feldlerchen, die sich gerne auch mal ein Sandbad
gönnen. Am Staigle hoch über der Starzel gab es die Küchenschelle, in der Alternativmedizin als Pulsatilla
vulgaris bekannt, zu bestaunen. Die violette Staude liebt einen vollsonnigen Platz, ist jedoch giftig. Auf dem
Weg zum Vereinsschuppen über Grieselbach und Römerweg, unterhielt uns Karl Haldenwang, unser Guide vom Nabu
Mössingen, mit fachkundigem Wissen über die Vögel die bestimmt wurden. Am Ende der dreistündigen Tour zählten
wir insgesamt 32 verschiedene Vogelstimmen, darunter waren auch ein bei uns eher selten vorkommender
Schwarzmilan und eine Sumpfmeise. Bei einem leckeren Picknick und guten Gesprächen ließen wir den
Sonntagvormittag im Vereinsschuppen ausklingen.
Regelmäßig schneidet der IGV Hirrlingen Bäume und Hecken auf der Gemarkung Hirrlingen. So auch im Februar
2024. Durch das Schneiden der Bäume tragen wir zur Gesundheit der Bäume bei und damit auch zum Schutz von
Tieren und Insekten
Um 9 Uhr versammelten sich 13 Teilnehmer, darunter auch neue Gesichter, zu unserer Winterwanderung. Als
Wanderroute suchten wir die Strecke zum Eichenberg aus, so konnte die Gruppe auch den strahlenden Sonnenschein
an diesem Sonntagvormittag genießen. 17 verschiedene Vogelarten bestimmten wir, darunter waren der Distelfink,
die Blau- und Kohlmeise, Turmfalken sowie eine ganze Schar Wacholderdrosseln, die sich in einer Baumkrone
sammelten. Am Feldrand beobachteten wir auch streitende Lerchen und einen Fuchs auf Nahrungssuche. Nach mehr
als 2,5 Stunden endete die Runde am Palmes-Kreuz.
Am letzten Samstag, dem Martinstag, trafen sich 9 Freiwillige zur Pflege des Naturkundepfades. Bei
jahreszeitlich entsprechendem schmuddeligen Herbstwetter tauschten wir die verblassten Hinweistafeln aus und
reinigten die Infoschilder – nun sind die Texte zu den verschiedenen Waldbewohnern oder Gehölzarten wieder gut
lesbar. Auch die losen Pfosten haben wir bei dieser Aktion ausgetauscht oder wieder entsprechend befestigt.
Mit einer heißen Grillwurst im Vereinsschuppen endete die Arbeitsaktion. Ein herzliches Dankeschön an alle
Helfer.
Insgesamt zogen 14 Freiwillige am vergangenen Samstag los um den jeweiligen Streckenabschnitt zu
kontrollieren. Die Nistkästen wurden mit langen Stangen von den Bäumen geholt und nach dem Säubern wieder an
den Platz gebracht. Aufgrund der Beschaffenheit des Nestes bestimmten wir die darin brütende Vogelart.
Hauptsächlich die bekannten Meisenarten, Kohl-, Blau- und Tannenmeisen nahmen die Nisthilfen in Anspruch.
Immer wieder befanden sich in den Kästen Siebenschläfer oder auch Insekten, zum Beispiel Hornissen oder
Wespen. Die Ergebnisse sind dieses Jahr recht positiv, da die meisten Nistkästen bewohnt waren.
Gegen 16 Uhr trafen sich die Helfer beim Vogelschuppen zum Picknick. Gemeinsam mit Jugendlichen vom Jugendhaus
Hemmendorf und Hirrlingen, die bei einer Aktion zahlreiche Obstbäume gepflanzt haben, genossen wir der späten
Nachmittag an der frischen Luft.
Um 8:30 Uhr starteten 3 Autos mit Naturfreunden in Richtung Killertal. Um 9 Uhr ging es gemeinsam mit den
Mitgliedern des IGNUKs los beim Obstlehrgarten Jungingen in Richtung des Naturschutzgebietes Bürgle. Roland
Bosch (IGNUK) entdeckte in der offenen Landschaft zahlreiche interessante Pflanzen – unter anderem die
kugelige Teufelskralle, das Knabenkraut und das Sonnenröschen. Auf den Kalkböden wächst auch der Wiesenknopf,
auf den die Schmetterlingsart Bläuling seine Eier ablegt. Eine weite Strecke der zweistündigen Tour wurden im
Wald zurückgelegt, hier hörten wir auch die Mönchsgrasmücke und den Waldlaubsänger. Außerdem ließ sich ein
Schwarzspecht sehr gut an seiner Nisthöhle beobachten. Der Sonntagvormittag endete beim gemütlichen Grillen im
Garten des Obst- und Gartenbauvereins Jungingen.
Bei leichtem Regen versammelten sich 7 Naturliebhaber, gut ausgestattet mit Fernglas und Regenschirm, zur
vogelkundlichen Wanderung. Die über 2 Stunden dauernde Tour verlief über die Waldsteige zum Vereinsschuppen.
40 Vogelarten konnten wir bei dem launigen Frühlingswetter bestimmen, was uns selber sehr überraschte. Von den
bekannten Amseln bis zum Zilzalp zeigte sich auch der bei uns relativ seltene Fichtenkreuzschnabel gleich mit
4 Vertretern. Der Fichtenkreuzschnabel gehört zur Familie der Finken und ist mit seinem dicken, gebogenen
Schnabel und dem kurzen tief gegabelten Schwanz relativ leicht zu erkennen. Hauptsächlich ist die überwiegend
rötlich bis ziegelrot gefärbte Vogelart in Fichten- und Tannenwälder zu entdecken.
Im Schuppen begrüßten wir weitere Vereinsmitglieder und wärmten uns mit heißem Kaffee auf.
Eine Gruppe von 15 Arbeitswilligen, u. a. 8 jungen Vereinsmitgliedern, schnitten am vergangenen
Samstagnachmittag bei sonnigem Frühlingswetter die Apfelbäume beim Sportplatz. Gut ausgestattet mit Traktor
samt Anhänger, Astscheren und Bockleitern waren wir 3 Stunden beschäftigt. Vor allem übereinander liegende und
kreuzende Äste wurden entfernt, da sich diese behindern und das Wachstum und somit auch den Ertrag mindern.
Nachdem das Schnittgut bei der Grüngutstelle abgeladen war, stärkte sich die Gruppe beim Vereinsschuppen mit
Roten Würsten und Waffeln. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.
Am 29. Januar starteten wir um 9 Uhr im Ried zu unserer ersten Wanderung im neuen Jahr. Über den Römerweg ging
es - unterbrochen von einigen Stopps zur Vogelstimmenbestimmung – ins Espenloch. Insgesamt 18 verschiedene
Vogelarten konnten unsere 12 Teilnehmer*innen an diesem winterlichen Morgen
bestimmen. Von den Standvögeln, das sind die Vogelarten die nicht in den warmen Süden ziehen, haben wir u.a.
gesehen: Turmfalken Wacholderdrosseln, Buchfinken Grünfinken und den Dompfaff. Die verschiedenen Vogelarten
konnten teilweise sehr gut beobachtet werden, da die Bäume und Hecken noch ziemlich kahl sind. Vom Maibühl
wanderten wir zurück nach Hirrlingen.
Am Sonntag, den 24.März 2019 trafen sich fast 30 Vogel- und Naturliebhaber um 7:30 Uhr beim Vogelschuppen zur
ersten vogelkundlichen Wanderung durch den Hirrlinger Wald. Nach der Begrüßung durch Josef Bartel besichtigten
wir unser neu angelegtes Feuchtbiotop - einen Himmmelsteich. Er besitzt keinen eigenen Wasserzutrom sondern
füllt sich lediglich von Niederschlägen und Grundwasser. Auf unserern sieben Kilometer langen Tour haben wir
insgesamt 31 Vogelarten an ihrem Gesang erkannt. Hervorzuheben sind die Zilpzalpe und Singdrosseln, die
zahlenmäßig stark vertreten waren. Lange mussten wir jedoch auf den "Wize-wize" Ruf der einzigen Tannenmeise
warten und das obwohl wir (Tannen-)Wald unterwegs waren. Neben dem Beobachten von Buchfinken, Milanen oder
Eichelhären etc. entdeckten wir auch die ersten Frühblüher, wie z.B. den sonnengelben Huflattich und die
Schlüsselblume. Abschließend teilten wir unseren Senioren die morgendlichen Eindrücke bei einem Picknick vor
dem Vogelschuppen mit.
Unter bewölktem Himmel und bei frischer Frühlingsluft starteten wir um 7:30 Uhr beim Schlossweiher zur zweiten vogelkundlichen Wanderung, die uns ins Ried, zum Hinteren Berg über den Hochzeitsmorgen zum Vereinsschuppen führte. An die 30 Teilnehmer - darunter zahlreiche neue Gesichter - konnten wir begrüßen. Bereits drei Stieglitze entdeckten wir noch am Treffpunkt an ihrem bunten Gefieder und der leuchtenden roten Gesichtsmaske. Auf dem Weg hinaus ins Grüne begleitete und das Gezwitscher der Amsel, Kohlmeise und des Hausrotschwanzes. Beim Pferdestall beobachteten wir die Rauchschwalben, die bereits aus dem afrikanischen Winterquatier zurückgekehrt sind. Später machten wir in einem Gebüsch sogar noch einen in unserer Gegend seltenen Bluthänfling aus - diese gefährdete graubraune Finkenart ernährt sich hauptsächlich von diversen Samenarten und Wildkräutern. Auf unsere mehr als zweistündigen Tour bestimmten wir insgesamt 38 unterschiedliche Vogelarten. Den Vormittag beendeten wir mit einem leckeren Picknick am Vogelschuppen.
Am Sonntag, den 12.05.2019 ging es um 7 Uhr los. Schafstall Belsen bei 4 Grad!! Trotz widriger Witterung war
die Exkursion ein Schmaus für Augen und Ohren. Gleich zu Beginn wurden wir vom Halsbandschnäpper und dem
Gartenrotschwanz begrüßt. Weiter ging es durch die Kirschbaumanlagen. Und dort hörten wir erst den Wendehals
und der Höhepunkt: den Pirol! Danach Grasmücken aller Arten! Klapper-, Garten- und Mönchsgrasmücken! In Beuren
angekommen ging`s mit Kolkrabe und Baumpieper weiter. Insgesamt konnten 37 verschiedene Vögel bestimmt
werden.
Auch die Fauna hatte einiges zu bieten! Die Bachnelkenwurz machte den Anfang. Im Wald waren
Elsbeeren, vom Laub ähnlich dem Ahorn. Auf der Beurener Heide jede Menge Orchideen, der gelben Enzian und
Trollblumen! Habe ich schon ewig nicht mehr gesehen! Nachdem wir ein paar Wachholderbeeren gepflückt hatten,
wanderten wir über Elsas Pfad zurück zum Ausflügeangspunkt. Fast 5 Stunden, die so abwechslungsreich waren,
dass wir nicht merkten, wie die Zeit verging.
Ein Bus voller unternehmungslustiger Ausflügler fuhr um 8 Uhr vom Schloßweiher über Sigmaringen nach Bad
Saulgau. Dort erwarteten uns bereits Herr Lehenherr und Herr Wehner die uns durch die blühende Barockstadt
führten. Sie erklärten uns auf unserem Stadtrundgang, wie sie vor etwa 20 Jahren das Einheitsgrün nach und
nach durch heimische Stauden und blühende Wiesenblumen ersetzten. Alle waren beeindruckt von den vielen Rosen-
und Lavendelbeeten, Schmetterlingswiesen und Blühstreifen. Jeder Teilnehmer erhielt dann die Bad Saulgauer
Gartenfibel, die Anregungen und Hilfestellungen für einen naturnahen Garten gibt.
In Bad Saulgau freuten wir uns auch über die viele Störche die wir auf den Hausdächern entdeckten.
Anschließend genehmigten wir uns eine Verschnaufpause und nahmen ein leckeres Mittagsessen im idyllisch im
Grünen gelegenen „Schillergarten“ ein. Nach einer kurzen Busfahrt wurde das Freilichtmuseum der Heuneburg
erreicht. Bei einem Gang zum Grabhügel und durch die Wehranlage gab es interessante Einblicke in das
Alltagsleben, die weit verzweigten Handelbeziehung sowie den Totenkult der Kelten. Im idyllisch an der Donau
gelegenen Cafe Stadtgespräch in Riedlingen machten wir den letzten Stopp bevor wir kurz nach 19 Uhr wieder
Hirrlingen erreichten. Ein schöner Ausflugstag ging zu Ende: ein herzliches Dankeschön an den Organisator und
an die Teilnehmer.
Bei nebligem Winterwetter trafen sich am Sonntag, 01.02.2026, 14 Teilnehmer/innen um 9:00 Uhr beim Schloßweiher
zur ersten Wanderung im neuen Jahr.
Die fast 3-stündige Tour führte die Gruppe zuerst durchs Täle begleitet vom Gesang der Amseln und Kohlmeisen. Auf
dem Weg ins Starzeltal zog ein Schwarm aus Wachholderdrosseln seine Kreise – vermutlich auf Nahrungssuche. Weiter
ging es Richtung Grieselbach, wo sich auf den Streuobstwiesen Bunt-, Grün- und Schwarzspechte zu „Wort“ meldeten.
Beim Römerweg entdeckten wir die 20. Vogelart an diesem Morgen, einen Kernbeißer. Er ist die größte europäische
Finkenart und mit seinem großen und kräftigen Kegelschnabel kann er sogar Obstkerne aufspalten. Anschließend
endete unser Sonntagssparziergang im Ried.
In aller Früh haben wir am Samstag die Saftaktion gestartet. Schon im Vorfeld wurden am Donnerstag und
Freitag von Vereinsmitgliedern auf den verschiedenen Streuobst-Wiesen rund um Hirrlingen die Äpfel gesammelt. Als
erstes wurde das Obst des IGVs verarbeitet und anschließend kamen die 19 angemeldeten Teilnehmer an die Reihe. Den
ganzen Samstag über fand ein geschäftiges Treiben beim Vereinsschuppen statt. Autos und Traktoren fuhren an die
Obstpresse und entluden ihre Fracht. Der größte Anteil der insgesamt über 6000 Kilogramm angelieferten Äpfel wurde
zu Saft gepresst, der Mostanteil war relativ gering. Für das Kulinarische war ebenfalls gut vorgesorgt: der
Wiesenäcker-Kindergarten bot Süßes mit Kuchen, Waffeln und Kaffee an und bei uns konnte man sich ab der
Mittagszeit mit gegrillten roten Würsten versorgen.
Am Sonntag, 15. Juni, startete ein Bus voller Naturliebhaber zum Vereinsausflug an den Bodensee. Erste
Station war das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried in Konstanz. Der Spaziergang durch den Naturpark fand in zwei
Gruppen statt – eine botanische und eine ornithologische Führung. Die weitläufigen Streuwiesen, Schilf-Urwäldern
und Flachwasserzonen bieten einen wichtigen Lebensraum für die rund 600 Pflanzen- und ca. 290 Vogelarten. Laut
unserem Guide sind auch in diesem Naturgebiet die Auswirkungen des Klimawandels spürbar, da sich das Brut- und
Zugverhalten der Vögel ändert. Ein kurzer Schauer begleitete uns anschließend auf der Busfahrt zum Biergarten Hof
Höfen nach Allensbach. In der idyllisch im Grünen gelegenen Gartenwirtschaft fanden Alle einen schattigen Platz
und ließen sich das leckere Mittagsessen schmecken. Natürlich darf eine Schifffahrt auf dem Bodensee nicht fehlen.
Und so schipperte uns die „Überlingen“ von Dingelsdorf in rund 20 Minuten nach Uhldingen. Weiter ging es per Bus
zum 2. Highlight nach Billafingen. Bei einer schweißtreibenden Führung am Heinz-Sielmann-Weiher teilte der
Tourenführer sein großes Wissen zu dem vielgestalteten Umfeld aus Tümpeln, Gräben und Schilf-Flächen mit. Für
Weißstörche, Schwarzkehlchen, Neuntöter und weitere zahlreiche Vögel, Insekten und Pflanzen entwickelte sich der
Weiher zu einem strukturreichen Lebensraum. Zum Abschluss luden Ehrenamtliche zur Kaffeetafel in das
Dorfgemeinschaftshaus „Neue Gerbe“. Bei selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und kühlen Getränken ließen wir den
schönen Ausflugstag ausklingen. Gegen 19:45 Uhr trafen die 48 Ausflügler gut gelaunt in Hirrlingen ein. Einen
herzlichen Dank für den gelungenen Tag geht an das Orga-Team.
Bereits um 5 Uhr in der Früh zog es 13 vogelkundliche Wanderer am vergangenen Sonntag hinaus in die erwachende
Natur. Auf der abwechslungsreichen Tour, vorbei an Streuobstwiesen, durch den Wald und an Feldern entlang, haben
wir insgesamt 34 Vogelstimmen zählen können. Der Höhepunkt auf unserer über 3 Stunden dauernden Wanderung war die
Nisthöhle eines Spechts. Aus der Brutstätte, die sich etwas über Augenhöhe in einem Baumstamm befand, hörten wir
kleine hungrige junge Spechte nach den Eltern rufen. Kurze Zeit später entdeckten wir einen Fuchs der mit zwei
Fuchswelpen über einen Acker ins hohe Gras flüchtete. Fast am Ende unserer Exkursion überraschte uns noch die
relativ unscheinbare Nachtigall mit ihrem umfangreichen Repertoire an Zwitschern und Trillern. Müde erreichten die
Gruppe den Vereinsschuppen, wo ein hervorragendes und vielfältiges Frühstück auf uns wartete. Ein herzliches
Dankeschön an das Küchenteam.
Fast 20 Freiwillige waren in drei Gruppen unterwegs um die Landschaft zu pflegen. Die größte Gruppe setzte einen
Teil der Hecken unterhalb des Eichenbergs auf Stock und entsorgte das Grüngut.
Den Himmelteich befreiten die Helfer vom Schilf und beim Hundsbrunnen wurde das wuchernde Gras zurückgeschnitten
werden. Deutlich mehr als drei Stunden waren die freiwilligen Helfer unermüdlich im Einsatz.
Der Nachmittag endet anschließend mit einem geselligen Beisammensein im IGV-Schuppen.
Alle Arbeiten konnten Dank der tollen Zusammenarbeit von den jungen und älteren Vereinsmitgliedern abgeschlossen
werden.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
Am Samstag um 13 Uhr zogen die 16 Freiwilligen wieder los um Vogelnistkästen im Wald zu kontrollieren und zu
säubern. Die einzelnen Gruppen überprüften bei sonnigem Herbstwetter ihren jeweiligen Streckenabschnitt und
dokumentieren die Funde. Die Häuschen sind oft gut zu erreichen, jedoch ist das kleine Haus auch mal im üppigen
Gestrüpp versteckt. Die Nester lassen sich anhand des verwendeten Materials wie Moos, Zweige, Gräser, Wolle oder
Haaren recht gut unterscheiden. Am häufigsten anzutreffen sind die Meisen. Auch Säugetiere wie Mäuse und
Siebenschläger und manche Wespen und Hornissen bewohnten die Kästen.
Zum Abschluß trafen sich die Teilnehmer beim Vereinsschuppen wo ein leckeres Picknick auf sie wartete. Mit
weiteren Gästen unterhielt man sich über die verschiedenen Erlebnisse und Ergebnisse des Kontrollgangs.
Am Sonntagmorgen trafen sich Naturfreunde aus Weiler und Hirrlingen beim Wanderparkplatz in Weiler zu
einer vogelkundlichen Wanderung. Bereits am Wanderparkplatz, unserem Treffpunkt, wurden wir von Staren und
Grünfinken begrüßt. Unsere Tour führte uns zuerst durch Weiler in Richtung Burg. Hier hörten wir unter anderem die
Amsel, die Gartengrasmücke, den Haussperling und die Elster. An der Kirche bogen wir zum Rappenberg ab. Vorbei
gings an schönen Blumenwiesen mit zahlreichen Schmetterlingen, hier entdeckten unter anderem den
Schachbrettfalter. Auch einen Turmfalken auf Beutefang beobachten wir. Auf unserem Rundgang zählten wir insgesamt
28 Vogelarten. Den Sonntagvormittag ließen wir in einer gemütlichen Runde bei Kaffee, Hefegebäck und
Schnitzelweckle am Pumphäusle ausklingen.
Bei leichtem Nieselwetter versammelten sich 6 Naturliebhaber um 5:30 Uhr beim Schlossweiher zur Frühwanderung.
Dort begrüßten bereits der Hausrotschwanz, die Amsel und die Wacholderdrossel mit ihrem Vogelgesang den Tag. Diese
Vogelarten sind schon einige Zeit vor dem Sonnenaufgang munter. Unsere fast dreistündige Tour, auf der insgesamt
32 Vogelarten bestimmt wurden, führte uns ins Ried und über den Römerweg zum Hinteren Berg. Dort im Wald
überraschte uns das Zwitschern von zwei in unserer Gegend eher seltenen Vogelarten: der Waldlaubsänger, ein
grün-gelber Laubsänger der sich überwiegend von Spinnen und Insekten ernährt und der Gartenrotschwanz, dieser an
der Brustseite rostrote Vogel ist in seinem Lebensraum stark an alten Baumbestand gebunden. Zu guter Letzt
entdeckten wir in einem Wasserloch noch einen gelb-schwarzen Feuersalamander. Nun gings zügig weiter zum
Vereinsschuppen, wo sich die Wanderer auf ein leckeres Frühstück freuten.
Bereits am Sonntag, den 28. April, früh um 6:30 Uhr fuhr eine Gruppe von 9 Naturfreunden nach Öschingen. Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein Öschingen und dem Nabu Mössingen wanderte die Gruppe vom Feuerwehrhaus Öschingen über die Felder, Streuobstwiesen und dann am Waldrand entlang in Richtung Öschinger Freibad. Auf unserer Tour wurden 34 verschiedene Vogelarten bestimmt, darunter die eher selten vorkommenden Sumpfmeise und der Kolkrabe, der größte europäische Rabenvogel. Den Abschluss nach der fast 3-stündigenen Wanderung bildete das gemütliche Zusammensein bei der Freibad-Hockete.
Gemeinsam mit vielen Helfern und Oliver Bauer haben wir im April den Pflanzstreifen am Tuchhäusle Parkplatz direkt
vor unserem Vereinsschuppen mit heimischen Pflanzen bepflanzt.
Vielen Dank an Oliver Bauer für die Hilfe und die Vorbereitung zur Bepflanzung.
17 wanderlustige Naturfreunde ließen es sich am Palmsonntag nicht nehmen bei launischem Frühlingswetter mit
Graupelschauern, Regen und strahlendem Sonnenschein auf der Suche nach Vogelstimmen über die Wiesen zu ziehen. Bei
den Äckern am Bibis freuten wir uns über die zahlreichen Feldlerchen, die sich gerne auch mal ein Sandbad gönnen.
Am Staigle hoch über der Starzel gab es die Küchenschelle, in der Alternativmedizin als Pulsatilla vulgaris
bekannt, zu bestaunen. Die violette Staude liebt einen vollsonnigen Platz, ist jedoch giftig. Auf dem Weg zum
Vereinsschuppen über Grieselbach und Römerweg, unterhielt uns Karl Haldenwang, unser Guide vom Nabu Mössingen, mit
fachkundigem Wissen über die Vögel die bestimmt wurden. Am Ende der dreistündigen Tour zählten wir insgesamt 32
verschiedene Vogelstimmen, darunter waren auch ein bei uns eher selten vorkommender Schwarzmilan und eine
Sumpfmeise. Bei einem leckeren Picknick und guten Gesprächen ließen wir den Sonntagvormittag im Vereinsschuppen
ausklingen.
Regelmäßig schneidet der IGV Hirrlingen Bäume und Hecken auf der Gemarkung Hirrlingen. So auch im Februar 2024.
Durch das Schneiden der Bäume tragen wir zur Gesundheit der Bäume bei und damit auch zum Schutz von Tieren und
Insekten
Um 9 Uhr versammelten sich 13 Teilnehmer, darunter auch neue Gesichter, zu unserer Winterwanderung. Als
Wanderroute suchten wir die Strecke zum Eichenberg aus, so konnte die Gruppe auch den strahlenden Sonnenschein an
diesem Sonntagvormittag genießen. 17 verschiedene Vogelarten bestimmten wir, darunter waren der Distelfink, die
Blau- und Kohlmeise, Turmfalken sowie eine ganze Schar Wacholderdrosseln, die sich in einer Baumkrone sammelten.
Am Feldrand beobachteten wir auch streitende Lerchen und einen Fuchs auf Nahrungssuche. Nach mehr als 2,5 Stunden
endete die Runde am Palmes-Kreuz.
Am letzten Samstag, dem Martinstag, trafen sich 9 Freiwillige zur Pflege des Naturkundepfades. Bei jahreszeitlich
entsprechendem schmuddeligen Herbstwetter tauschten wir die verblassten Hinweistafeln aus und reinigten die
Infoschilder – nun sind die Texte zu den verschiedenen Waldbewohnern oder Gehölzarten wieder gut lesbar. Auch die
losen Pfosten haben wir bei dieser Aktion ausgetauscht oder wieder entsprechend befestigt. Mit einer heißen
Grillwurst im Vereinsschuppen endete die Arbeitsaktion. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.
Insgesamt zogen 14 Freiwillige am vergangenen Samstag los um den jeweiligen Streckenabschnitt zu kontrollieren.
Die Nistkästen wurden mit langen Stangen von den Bäumen geholt und nach dem Säubern wieder an den Platz gebracht.
Aufgrund der Beschaffenheit des Nestes bestimmten wir die darin brütende Vogelart. Hauptsächlich die bekannten
Meisenarten, Kohl-, Blau- und Tannenmeisen nahmen die Nisthilfen in Anspruch. Immer wieder befanden sich in den
Kästen Siebenschläfer oder auch Insekten, zum Beispiel Hornissen oder Wespen. Die Ergebnisse sind dieses Jahr
recht positiv, da die meisten Nistkästen bewohnt waren.
Gegen 16 Uhr trafen sich die Helfer beim Vogelschuppen zum Picknick. Gemeinsam mit Jugendlichen vom Jugendhaus
Hemmendorf und Hirrlingen, die bei einer Aktion zahlreiche Obstbäume gepflanzt haben, genossen wir der späten
Nachmittag an der frischen Luft.
Um 8:30 Uhr starteten 3 Autos mit Naturfreunden in Richtung Killertal. Um 9 Uhr ging es gemeinsam mit den
Mitgliedern des IGNUKs los beim Obstlehrgarten Jungingen in Richtung des Naturschutzgebietes Bürgle. Roland Bosch
(IGNUK) entdeckte in der offenen Landschaft zahlreiche interessante Pflanzen – unter anderem die kugelige
Teufelskralle, das Knabenkraut und das Sonnenröschen. Auf den Kalkböden wächst auch der Wiesenknopf, auf den die
Schmetterlingsart Bläuling seine Eier ablegt. Eine weite Strecke der zweistündigen Tour wurden im Wald
zurückgelegt, hier hörten wir auch die Mönchsgrasmücke und den Waldlaubsänger. Außerdem ließ sich ein
Schwarzspecht sehr gut an seiner Nisthöhle beobachten. Der Sonntagvormittag endete beim gemütlichen Grillen im
Garten des Obst- und Gartenbauvereins Jungingen.
Bei leichtem Regen versammelten sich 7 Naturliebhaber, gut ausgestattet mit Fernglas und Regenschirm, zur
vogelkundlichen Wanderung. Die über 2 Stunden dauernde Tour verlief über die Waldsteige zum Vereinsschuppen. 40
Vogelarten konnten wir bei dem launigen Frühlingswetter bestimmen, was uns selber sehr überraschte. Von den
bekannten Amseln bis zum Zilzalp zeigte sich auch der bei uns relativ seltene Fichtenkreuzschnabel gleich mit 4
Vertretern. Der Fichtenkreuzschnabel gehört zur Familie der Finken und ist mit seinem dicken, gebogenen Schnabel
und dem kurzen tief gegabelten Schwanz relativ leicht zu erkennen. Hauptsächlich ist die überwiegend rötlich bis
ziegelrot gefärbte Vogelart in Fichten- und Tannenwälder zu entdecken.
Im Schuppen begrüßten wir weitere Vereinsmitglieder und wärmten uns mit heißem Kaffee auf.
Eine Gruppe von 15 Arbeitswilligen, u. a. 8 jungen Vereinsmitgliedern, schnitten am vergangenen Samstagnachmittag
bei sonnigem Frühlingswetter die Apfelbäume beim Sportplatz. Gut ausgestattet mit Traktor samt Anhänger,
Astscheren und Bockleitern waren wir 3 Stunden beschäftigt. Vor allem übereinander liegende und kreuzende Äste
wurden entfernt, da sich diese behindern und das Wachstum und somit auch den Ertrag mindern. Nachdem das
Schnittgut bei der Grüngutstelle abgeladen war, stärkte sich die Gruppe beim Vereinsschuppen mit Roten Würsten und
Waffeln. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer.
Am 29. Januar starteten wir um 9 Uhr im Ried zu unserer ersten Wanderung im neuen Jahr. Über den Römerweg ging es
- unterbrochen von einigen Stopps zur Vogelstimmenbestimmung – ins Espenloch. Insgesamt 18 verschiedene Vogelarten
konnten unsere 12 Teilnehmer*innen an diesem winterlichen Morgen
bestimmen. Von den Standvögeln, das sind die Vogelarten die nicht in den warmen Süden ziehen, haben wir u.a.
gesehen: Turmfalken Wacholderdrosseln, Buchfinken Grünfinken und den Dompfaff. Die verschiedenen Vogelarten
konnten teilweise sehr gut beobachtet werden, da die Bäume und Hecken noch ziemlich kahl sind. Vom Maibühl
wanderten wir zurück nach Hirrlingen.
Am Sonntag, den 24.März 2019 trafen sich fast 30 Vogel- und Naturliebhaber um 7:30 Uhr beim Vogelschuppen zur
ersten vogelkundlichen Wanderung durch den Hirrlinger Wald. Nach der Begrüßung durch Josef Bartel besichtigten wir
unser neu angelegtes Feuchtbiotop - einen Himmmelsteich. Er besitzt keinen eigenen Wasserzutrom sondern füllt sich
lediglich von Niederschlägen und Grundwasser. Auf unserern sieben Kilometer langen Tour haben wir insgesamt 31
Vogelarten an ihrem Gesang erkannt. Hervorzuheben sind die Zilpzalpe und Singdrosseln, die zahlenmäßig stark
vertreten waren. Lange mussten wir jedoch auf den "Wize-wize" Ruf der einzigen Tannenmeise warten und das obwohl
wir (Tannen-)Wald unterwegs waren. Neben dem Beobachten von Buchfinken, Milanen oder Eichelhären etc. entdeckten
wir auch die ersten Frühblüher, wie z.B. den sonnengelben Huflattich und die Schlüsselblume. Abschließend teilten
wir unseren Senioren die morgendlichen Eindrücke bei einem Picknick vor dem Vogelschuppen mit.
Unter bewölktem Himmel und bei frischer Frühlingsluft starteten wir um 7:30 Uhr beim Schlossweiher zur zweiten
vogelkundlichen Wanderung, die uns ins Ried, zum Hinteren Berg über den Hochzeitsmorgen zum Vereinsschuppen
führte. An die 30 Teilnehmer - darunter zahlreiche neue Gesichter - konnten wir begrüßen. Bereits drei Stieglitze
entdeckten wir noch am Treffpunkt an ihrem bunten Gefieder und der leuchtenden roten Gesichtsmaske. Auf dem Weg
hinaus ins Grüne begleitete und das Gezwitscher der Amsel, Kohlmeise und des Hausrotschwanzes. Beim Pferdestall
beobachteten wir die Rauchschwalben, die bereits aus dem afrikanischen Winterquatier zurückgekehrt sind. Später
machten wir in einem Gebüsch sogar noch einen in unserer Gegend seltenen Bluthänfling aus - diese gefährdete
graubraune Finkenart ernährt sich hauptsächlich von diversen Samenarten und Wildkräutern. Auf unsere mehr als
zweistündigen Tour bestimmten wir insgesamt 38 unterschiedliche Vogelarten. Den Vormittag beendeten wir mit einem
leckeren Picknick am Vogelschuppen.
Am Sonntag, den 12.05.2019 ging es um 7 Uhr los. Schafstall Belsen bei 4 Grad!! Trotz widriger Witterung war die
Exkursion ein Schmaus für Augen und Ohren. Gleich zu Beginn wurden wir vom Halsbandschnäpper und dem
Gartenrotschwanz begrüßt. Weiter ging es durch die Kirschbaumanlagen. Und dort hörten wir erst den Wendehals und
der Höhepunkt: den Pirol! Danach Grasmücken aller Arten! Klapper-, Garten- und Mönchsgrasmücken! In Beuren
angekommen ging`s mit Kolkrabe und Baumpieper weiter. Insgesamt konnten 37 verschiedene Vögel bestimmt werden.
Auch die Fauna hatte einiges zu bieten! Die Bachnelkenwurz machte den Anfang. Im Wald waren Elsbeeren, vom Laub
ähnlich dem Ahorn. Auf der Beurener Heide jede Menge Orchideen, der gelben Enzian und Trollblumen! Habe ich schon
ewig nicht mehr gesehen! Nachdem wir ein paar Wachholderbeeren gepflückt hatten, wanderten wir über Elsas Pfad
zurück zum Ausflügeangspunkt. Fast 5 Stunden, die so abwechslungsreich waren, dass wir nicht merkten, wie die Zeit
verging.
Ein Bus voller unternehmungslustiger Ausflügler fuhr um 8 Uhr vom Schloßweiher über Sigmaringen nach Bad Saulgau.
Dort erwarteten uns bereits Herr Lehenherr und Herr Wehner die uns durch die blühende Barockstadt führten. Sie
erklärten uns auf unserem Stadtrundgang, wie sie vor etwa 20 Jahren das Einheitsgrün nach und nach durch heimische
Stauden und blühende Wiesenblumen ersetzten. Alle waren beeindruckt von den vielen Rosen- und Lavendelbeeten,
Schmetterlingswiesen und Blühstreifen. Jeder Teilnehmer erhielt dann die Bad Saulgauer Gartenfibel, die Anregungen
und Hilfestellungen für einen naturnahen Garten gibt.
In Bad Saulgau freuten wir uns auch über die viele Störche die wir auf den Hausdächern entdeckten.
Anschließend genehmigten wir uns eine Verschnaufpause und nahmen ein leckeres Mittagsessen im idyllisch im Grünen
gelegenen „Schillergarten“ ein. Nach einer kurzen Busfahrt wurde das Freilichtmuseum der Heuneburg erreicht. Bei
einem Gang zum Grabhügel und durch die Wehranlage gab es interessante Einblicke in das Alltagsleben, die weit
verzweigten Handelbeziehung sowie den Totenkult der Kelten. Im idyllisch an der Donau gelegenen Cafe Stadtgespräch
in Riedlingen machten wir den letzten Stopp bevor wir kurz nach 19 Uhr wieder Hirrlingen erreichten. Ein schöner
Ausflugstag ging zu Ende: ein herzliches Dankeschön an den Organisator und an die Teilnehmer.